Nachdem wir vor einer Weile die Hecke am Grundstücksende beseitigt haben, sollte für die Bauzeit ein provisorischer, aber undurchlässiger Zaun an deren Stelle rücken. Zwingend nötig wäre das nicht, aber wir würden gerne vermeiden, dass Aushub, Bauschutt oder sonstiger Unrat auf das Nachbargrundstück gelangt. Später soll an dessen Stelle mal ein vernünftiger Zaun, den wir aber derzeit noch nicht setzen können, da das Grundstück noch etwas begradigt werden soll und außerdem immer die Gefahr besteht, dass er beim Bau beschädigt wird.

Gesagt, getan! Das Teil wird ohnehin ein Wegwerfprodukt, also kann man auch ruhig mal zu Material aus demjenigen Baumarkt greifen, dessen Werbebotschaft “Hier spricht der Preis” lautet. Bepackt mit 10 OSB-Platten (für englisch: oriented strand (bzw. structural) board – Platte aus ausgerichteten Spänen), 11 Zaunpfählen und einem gewaltigen Hammer ging es zum Grundstück. Zaunpfähle einschlagen ist anstrengend, aber wirkt irgendwie … befreiend :-) Zumindest, wenn man ansonsten einem eher bewegungsarmen Bürojob nachgeht.

Das Ergebnis ist ganz in Ordnung. Sicher keine massive Wand, aber für unsere Zwecke stabil genug. So ist auch die Grundstücksgrenze klar ersichtlich, wobei wir hier großzügig Abstand zum Nachbarn gehalten haben.

An OSB-Platten haben wir übrigens Gefallen gefunden. Billig und subjektiv deutlich stabiler und schöner als Spanplatten. Auf jeden Fall eine Überlegung wert für die Auskleidung des Dachbodens.

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