Hecken sind ja grundsätzlich nett anzusehen und sicher nicht die schlechteste Lösung einer Grundstücksbegrenzung … wenn sie regelmäßig gepflegt werden. Das Monstrum auf unserer hinteren Grundstücksgrenze würden wir eher nicht mehr als Hecke bezeichnen würden, da sie an vielen Stellen schon die Ausmaße kleinerer Bäume angenommen hat:

Der Plan! Wenn die Umsetzung nur so leicht wäre ...

Der Plan! Wenn die Umsetzung nur so leicht wäre ...

Für uns stand fest: die muss weg. Und so fingen wir am Samstag bewaffnet mit Heckenscheren und Fuchsschwanz eifrig an, das Ding in anhängertaugliche Stücke zu zerlegen. Und bevor NOCHMAL jemand fragt, warum wir das mit einfachem (nicht elektrischem) Werkzeug machen: weil wir es können! Naja, und weil wir natürlich noch keinen Strom haben ;-) Außerdem ist schönes Wetter und Wochenende, das schreit schon nach Gartenarbeit. Leider war die Hecke über die Jahre mit einem Gemisch aus Stacheldraht- und Maschendrahtzaun verwachsen, so dass wir hier erstmal mit einem dicken Seitenschneider anrücken mussten. Auch noch nie gesehen: der Stacheldraht verlief komplett durch den Baum hindurch. Der ist komplett drumherum gewachsen und gibt den Draht jetzt nicht mehr her.

Am Montag haben wir dann den Grünschnitt per Anhänger zum Recyclinghof gekarrt. Man wundert sich, wie viele Anhängerladungen das bisschen Hecke einnimmt. Leider konnten wir nur bis 15.30 Uhr abgeben, so dass wir morgen noch zwei bis drei Touren fahren werden. Danach sieht das Grundstück aber (optisch) um einiges größer und aufgeräumter aus als zuvor und die Nutzfläche ist auf der gesamten Breite um ca. 1 Meter gewachsen. Und wir brauchen jeden einzelnen davon, um möglichst viel Aushub auf dem Grundstück zwischen zu lagern.

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